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Niddatal-Ilbenstadt (udo). Die Feuerwchr hat ihre Jahresabschlussübung auf dem Hofgut Horn, dort wo die Mühlgasse auf die Kirchgasse stößt, absolviert. Vor einer großen Zuschauerkulisse trafen die Fahrzeuge ein, bald hieß es im Hof und an der Drehleiter »Wasser marsch«, die Opfer konnten geborgen werden und auch die Jugendfeuerwehr machte einen erstklassigen Eindruck. Stadtbrandinspektor Bernd Reiter war mit dem Ablauf der Übung zufrieden.
Wie Wehrführer Andreas Zöller erläuterte, war die angenommene Situation die, dass im Hofgut aus ungeklärter Ursache in der Scheune ein Brand aufkam. Mehrere Personen wurden vermisst, und aufgrund der Lage war mit einem hohen Bedarf an Löschwasser zu rechnen. Nun galt es, die Ausbreitung des Brandes auf die Wohngebäude zu verhindern, durch Wasserentnahme aus dem Löschteich die Versorgung sicherzustellen und die Vermissten zu retten. Mit vier Fahrzeugen rückte die Wehr aus. Das Team des LF 8/6 entnahm das Wasser dem Tank, der Angriffstrupp ging unter schwerem Atemschutz voran, der Schlauchtrupp sicherte das Wohngebäude und der Wassertrupp unterstützte beide Gruppen beim Verlegen der Schlauchleitungen. Tanker und Drehleiter entnahmen das Wasser dem Tank und später dem Unterflurhydranten. Die Leiter schirmte das Wohngebaude ab. Mannschaftstransporter- und Schlauchhängerteam verlegten die Saugleitung und sicherten die Wasserversorgung. Wie Ehrenstadtbrandinspektor Hermann Reiter erläuterte, übernimmt die Feuerwehr Ilbenstadt in Niddatal die Bereiche »Löschwasserversorgung« und »Technische Hilfeleistung Gefahrgut«. Daher wurden in Ilbenstadt der Tanker, der Schlauchanhänger und der Gefahrgutanhänger stationiert sowie das Lager für Ölbindemittel eingerichtet. Aufgrund dieser Schwerpunktbildung waren die Wasserbeförderung über lange Wegstrecken und die Brandbekämpfung Themen der Übung. Der stellvertretende Wehrführer Wolfgang
Kost begrüßte das Publikum und erläuterte den Ablauf. Auf den Einsatz von Rauch sei wegen der Tiere in der
Halle verzichtet worden. Zur Rettung der Opfer seien Lufthauben eingesetzt worden. Für die nächsten Tage
sei eine Mitgliederwerbeaktion geplant. »Unser Ziel ist ein Feuerwehrmann pro Haushalt«, versicherte Kost. Beim Antreten blickte Wehrführer Andreas Zöller aufs Geschehen zurück und erläuterte die Arbeit der Jugendfeuerwehr, Stabrandinspektor Reiter anerkannte die Arbeit der Einsatzkräfte bei »dieser schwierigen Übung«. Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel würdigte Engagement und Präzision der Brandschützer.
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Bei der Übung kam reichlich Wasser zum Einsatz. Fotos: udo
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