Zeitungsartikel aus der Wetterauer Zeitung vom
10. Oktober 2005
Nummer 239 - Seite 33
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Viel mehr als Schlauch halten und verletzt spielen Bei der Jugendfeuerwehr kommt neben der Ausbildung die Freude an der Gemeinschaft nicht zu kurz |
Die Jugendfeuerwehr mit Ihren Betreuern Birgit und Andreas Funk Foto: Dickenberger |
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Niddatal - Ilbenstadt (udo). Für die Einheimischen ist es ein vetrauter Anblick. Fährt am Montagabend der Mannschaftstransportwagen und vielleicht sogar das Löschfahrzeug durch den Ort, sind Birgit und Andreas Funk mit Ihren Mädchen und Jungs von der Jugendfeuerwehr unterwegs. Andreas Funk: »Jetzt sind wir 24. Ich hoffe, die drei Michels bleiben bei der Stange. ann sie in zwanzig Jahren die drei Juridas ersetzen, ohne die wenig laufen würde.« Denn die Jugendfeuerwehr ist natürlich nicht Selbstzweck: Ihr Ziel ist es, möglichst viele begabte Feuerwehrleute später in die Einsatzabteilung zu übernehmen.
Am Montag standen eine Aussprache und Spiele auf dem Programm: Birgit Funk klärte mit jeweils fünf Kindern mögliche Probleme im Wagen, Andreas kickte mit dem Rest auf dem Bolzplatz. Die Nachwuchslöscher lernen viel und es wird viel für sie getan. So nahm Birgit Funk mit ihrem Team im Mai an den »Spielen ohne Grenzen« bei der Jugendfeuerwehr in Ockstadt teil. Und gewann den originellen Mix aus Zielspritzen, Gummistiefelweitwurf, Golfballspiel, Korkenschießen und Bretterlaufen vor den 20 anderen Mannschaften. Zugute kam den jungen Niddatalern dabei gewiss, dass sie die Juxdisziplinen allesamt schon vom heimischen Gauditurnier am Löschteich kannten. |