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Der Nachwuchs löscht den Scheunenbrand
Gemeinsame Übung der städtischen Jugendfeuerwehren - Lob von Bürgermeister Hertel und Stadtbrandinspektor Reiter
Viel Lob gab es für die Jugendfeuerwehren der Stadt, deren Mitglieder sowohl vorbildlich den angenommenen Brand bekämpften (rechts) als auch
die Verletzten versorgten (links). Fotos: rst
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Niddatal-Kaichen (rst). Den Ernstfall haben
die Niddataler Jugendfeuerwehren
geprobt. In einer gemeinsamen Großübung wollten die Mädchen und Jungen zeigen, was sie in der feuerwehrtechnischen Ausbildung gelernt hatten.
Zudem wurden sie mit der gemeinsamen Übung darauf vorbereitet,
später einmal als Aktive in der Feuerwehr mit anderen Einsatzabteilungen zu kooperieren, um möglichst effektiv
einen Brand bekämpfen zu können. Für diese Übung wurde im Stadtteil Kaichen ein Bauernhof ausgewählt, der wegen seiner Lage den
vollen Einsatz der Jugend forderte.
Punkt 14 Uhr wurde Alarm gegeben. Als Szenario wurde angenommen, dass Kinder auf dem
Anwesen in der Freigerichtstraße in einer Scheune gezündelt hatten. Versuche, das entstandene Feuer zu löschen,
schlugen fehl, wobei sich die Kinder Brandverletzungen und Platzwunden zugezogen hatten. Als sich das Feuer ausbreitete,
flüchteten die Mädchen und Jungen. Die Jugendfeuerwehren mussten drei Verletzte bergen und Erste Hilfe leisten.
Dann galt es, gegen den Brand vorzugehen und dabei ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus und
das übrige Anwesen zu verhindern.
Die ortsansässige Jugendfeuerwehr (JFW) war zuerst zur Stelle. Von einem Unterflurhydranten
wurde sofort die Wasserversorgung hergestellt und die Rettung der Kinder eingeleitet. Bereits
kurze Zeit später traf die JFW Bönstadt ein, übernahm einen eigenen Brandabschnitt und leistete Hilfe bei der Bergung
der Verletzten. Dabei wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet und Erste Hilfe
geleistet. In der Zwischenzeit waren die Kameraden aus Ilbenstadt und Assenheim eingetroffen. Beide Wehren bauten
auf der Rückseite des Anwesens eine Wasserversorgung auf und rückten gegen den Brand in der Scheune vor.
Am Ende wurde aus 12 C-Rohren gespritzt ( das sind ca. 1200 Liter Wasser pro Minute - Anmerkung der Fw-Ilbenstadt ), der Brand unter Kontrolle
bracht, und nach knapp 30 Minuten war die Übung beendet.
Zur Manöverkritik begrüßte Stadtjugendwartin Anette Herbert Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel, Mitglieder des
Magistrats wie der Stadtverordnetenversammlung und Stadtbrandinspektor Bernd Reiter. Hertel und Reiter lobten
das Engagement der Feuerwehrjugend und hoben hervor, dass sich die Qualität der
Ausbildung in der guten Durchführung der Übung widergespiegelt habe.
Zur Belohnung gab es am Ende heiße Würstchen, die im Gerätehaus der Feuerwehr Kaichen aufgetischt wurden.
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