Gefahr Weihnachtsbaum - ein Experiment der Jugendfeuerwehr Ilbenstadt

Obwohl Weihnachten nun schon einige Zeit hinter uns lag, beschäftigten wir uns nocheinmal mit der Frage:
Wie groß ist die Gefahr, die von einem Weihnachtsbaum in der Wohnung ausgeht - und welche Brandschutzvorkehrungen kann man treffen?

Auch wenn heute kaum noch offene Kerzen an dem Weihnachtsbaum befestigt werden, so geht doch auch von den elektrischen Lichtern eine gewisse Gefahr aus. Glühbirnen, die sich erhitzen oder "durchbrennen" sind nicht zu unterschätzen.
Der Weihnachtsbaum ist spätestens nach einigen Wochen so trocken, dass er äußerst leicht entzündlich ist. Sollte tatsächlich ein Teil des Baumes in Brand geraten, steht er nur Sekunden später voll in Flammen.

Vorher:
Weihnachtsbaum vor dem "Unfall"
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Sekunden später:
Weihnachtsbaum nach dem "Unfall"
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Um einen solchen Brand zu simulieren, zündeten wir eine Tanne mit einem Feuerzeug an - nur an einer Stelle und nur solange bis ein Ast anfing leicht zu brennen.
Nach ca. 10-20 Sekunden stand der Baum voll in Flammen. In einer Wohnung hätte schon diese Flammenentwicklung fatale Folgen. Außerdem setzte starker Funkenflug ein, der sich in einem geschlossenen Raum sofort überall verteilt hätte. Die Rauchentwicklung war zudem so stark, dass ein Raum mittlerer Größe vermutlich ebenfalls in den ersten Sekunden massiv verraucht gewesen wäre.
Die Flammen selbst gingen schon wenig später stark zurück, sodass ein erster Löschversuch mit einem 10l - Eimer Wasser zum Erfolg führte - das Feuer war fast komplett gelöscht.

Aufgrund der Rauch- und Funkenentwicklung ist es aber in einem geschlossenen Raum vermutlich unmöglich derart gezielt und kontrolliert zu löschen.
Auch stand bei unserem Versuch der Wassereimer ca. 5-10 Meter (Laufweg) neben dem Baum.




Fazit: